Digitalisierung und KI

Dienstag

Die Blaupause KI – Wie verändern technische Innovationen Denken und Handeln des Menschen

  • Ort: Vortragssaal, Roemerhaus der AGF

Zusammenfassung

Künstliche Intelligenz ist längst mehr als ein Werkzeug zur Automatisierung von Arbeit – sie dringt in Bereiche vor, die bisher allein dem menschlichen Geist vorbehalten waren.

Der Vortrag zeichnet nach, wie sich KI von frühen Euphorien zur prägenden Technologie unserer Zeit entwickelt hat, und beleuchtet dabei auch ihre Schattenseiten. Er geht der Frage nach, wie KI unser Denken, unsere Kulturtechniken und letztlich unser Selbstbild verändern kann. Die Teilnehmenden erfahren, warum menschliche Fähigkeiten wie Urteilskraft, Verantwortung und Sinngebung umso wichtiger werden, je mehr Technik uns Entscheidungen abnimmt.

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Prof.-Dr. Josef Löffl

TH OWL Lemgo

Prof. Dr. phil. Josef Löffl ist Professor für das Lehrgebiet Wissenschaftsdialog und Leiter des Instituts für Wissenschaftsdialog an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Zukunftsforschung und der Frage, wie sich technologische und gesellschaftliche Transformationsprozesse in den Bereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Mobilität und Arbeitswelt gemeinsam gestalten lassen. Dazu entwickelt er dialogorientierte Formate, die Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Bildungseinrichtungen und Zivilgesellschaft vernetzen und gesellschaftliche Beteiligung, Technologieakzeptanz und Zukunftskompetenzen stärken. Seit 2026 verantwortet er zudem als Fokusprofessor für Akademische Weiterbildung im BMFTR-Projekt PROFutureTH-OWL den strategischen Aufbau der wissenschaftlichen Weiterbildung an der Hochschule. Er leitet den Lernort der TH OWL am BildungsCampus Herford sowie den Bachelorstudiengang Digital Management Solutions und verbindet Lehre mit regionalen Netzwerken und digitalen Transformationsprozessen. Zuvor hatte er Professuren an der Hochschule Coburg inne, unter anderem für Regionale Innovationsnetzwerke und Zukunftsdialog, und leitete dort den Masterstudiengang ZukunftsDesign. Löffl studierte Geschichte, Klassische Archäologie und Lateinische Philologie an der Universität Regensburg und wurde unter anderem mit dem Staatspreis für herausragende Lehre des Bayerischen Wissenschaftsministeriums ausgezeichnet.

Artikel aus Mühle + Mischfutter

KI in der Tourenplanung: Sinnvoll oder nur ein Hype? Einblicke aus der Praxis

  • Ort: Vortragssaal, Roemerhaus der AGF

Zusammenfassung

Disponenten und Entscheider beeinflussen mit ihren Entscheidungen Transportkosten, Liefertreue und (Fahr-)Personal. Dabei verfolgt jede Planungsebene andere Ziele: Die Rahmentourenplanung berücksichtigt strategische Veränderungen wie Filialzugänge und -abgänge oder die Beauftragung externer Dienstleister, die Wochenplanung reagiert auf kurzfristige Mengenschwankungen. Im Tagesgeschäft erfordern unvorhergesehene Änderungen bei Fahrern, Fahrzeugen oder Zeitfenstern schnelle Reoptimierungen.

Moderne KI-Planungstools unterstützen auf allen Ebenen schnellere und bessere Entscheidungen. Sie digitalisieren meist personengebundenes dispositives Fachwissen und helfen Planern, entspannter und flexibler auf Sonderfälle zu reagieren. Ihre Ergebnisqualität hat gegenüber herkömmlichen Tourenplanungsalgorithmen massiv zugelegt. Aber warum?

Bisher zerlegen Mensch oder Software das komplexe Planungsproblem in Teilaufgaben:

Zunächst werden regionale Aufträge auf Fahrzeuge gebündelt und möglichst kurze Stoppreihenfolgen gebildet. Anschließend wird geprüft, ob Beladung, Stellplatzkapazitäten einschließlich Rückholaufträgen, Zeitfenster sowie Lenk- und Ruhezeiten eingehalten werden. Ist eine Tour unzulässig, werden Stoppreihenfolge, Tour oder Fahrzeugzuordnung angepasst und der Ablauf beginnt erneut. Dieser bis heute verbreitete iterative Ansatz nähert sich einer optimalen Lösung schrittweise an.

Neue Ansätze wie der von Clover berechnen und prüfen die Zulässigkeit simultan. Statt einer Annäherung entsteht ein mathematisches Optimum, das praktisch zuverlässig umsetzbar ist. In Sekundenschnelle erhält der Disponent verschiedene Szenarien und kann persönliche Präferenzen, Erfahrungswissen und operative Veränderungen interaktiv in Echtzeit einbringen. Die Verbindung menschlicher Erfahrung mit algorithmischer Rechenleistung vereinfacht den Alltag spürbar.

Über produzierende Unternehmen, Händler, Verlader und Speditionen sowie eigene Flotten, Transportvergabe, FTL und LTL hinweg sehen wir gegenüber klassischen Tourenplanungsverfahren durchschnittlich 9 % niedrigere Transportkosten. Bei historisch gewachsenen Rahmentouren mit wenig Spielraum oder FTL-Transporten liegen die Einsparungen bei 800–1.300 € pro Fahrzeug und Monat. Höhere Stoppdichten, Filialbelieferungen, Rückholaufträge und besondere Anforderungen wie Mehrtemperaturtransporte steigern die Komplexität und ermöglichen Einsparungen von 3000-4500€ pro Lkw und Monat. Hinzu kommen geringere Nachtzuschläge, weniger Strafzahlungen durch höhere Liefertreue und eine bessere Asset-Auslastung. Eine Potenzialanalyse lohnt sich deshalb bereits für kleine Flotten.

Neben wirtschaftlichen Vorteilen bringen neue KI-Verfahren weitere Möglichkeiten und Grenzen mit sich. Der inflationär verwendete Begriff KI umfasst unterschiedlichste Ansätze: von modellgetriebenen Verfahren mit Metaheuristiken bis zu datengetriebenen, lernenden neuronalen Netzen. Wenige haben Zeit und Muße, hinter die Werbebotschaften zu schauen – dabei eignet sich nicht jedes Verfahren. Ein in natürlicher Sprache bedienbarer KI-Agent zur Supply-Chain-Optimierung hilft wenig, wenn er Prozesse und Datenquellen nicht kennt. Eine metaheuristische Tourenplanung schafft hingegen ein verlässliches Fundament, um Prozesswissen zu digitalisieren und Daten überhaupt erst strukturiert zu erfassen.

Die gute Nachricht: Datenpflege wird leichter, zeitaufwendige Integrations- und IT-Projekte entfallen und damit auch kulturell bedingte Akzeptanzrisiken früherer Softwaregenerationen. Als zusätzliche intuitive Ebene in der bestehenden Infrastruktur ist die Plugand-Play-Lösung innerhalb weniger Tage betriebsbereit und lässt sich parallel spielerisch testen. Zentral bleibt, das Team mitzunehmen: Wer Disponenten und Fahrer nicht einbezieht, verzichtet auf den wichtigsten und kritischsten Teil seiner Supply Chain – und auf die Wertschätzung, die diesen Menschen gebührt.

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Maurice Morabel

Clover Optimization GmbH

Maurice Morabel ist studierter Betriebswirt und beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit Automatisierungs- und Optimierungslösungen mittels künstlicher Intelligenz. Als kaufmännischer Geschäftsführer der Clover und gebürtiger Berliner ist er seit vier Jahren für den Standort Berlin verantwortlich. Clover selbst besteht aus einem Team von Logistikern, Mathematikern und KI-Experten, die seit 2014 logistische Planungsprobleme algorithmisch lösen und sich zum Ziel gesetzt haben, kostenoptimale Entscheidungen so einfach wie möglich zugänglich zu machen. Unter diesem Leitgedanken entwickeln die Teams in Dresden, Leipzig und Berlin innovative Lösungen zur Palettenbildung, 3D-Frachtraumplanung, Tourenplanung und Netzwerkoptimierung. „100 % Made in Germany“ macht die Lösungen unabhängig von Drittsoftware, US-Servern oder Investoren und ermöglicht resiliente Produkte, die fortwährend gemeinsam mit Kunden und Forschungseinrichtungen weiterentwickelt werden. Namhafte Kunden wie SHK Deutschland, Kaufland und Junge Bäckerei vertrauen daher auf die Produkte zur Transportoptimierung von Clover.

Artikel aus Mühle + Mischfutter

Mittwoch

Moderne Systeme, halbe Wahrheiten – Wie eine Bäckerei aufgehört hat, nach Gefühl zu steuern

  • Ort: Vortragssaal, Roemerhaus der AGF

Zusammenfassung

Wissen Sie wirklich, welche Ihrer Filialen profitabel ist? Und warum verbringen Ihre Mitarbeiter Stunden damit, Zahlen zusammenzusuchen, statt mit ihnen zu arbeiten? Bäckereien sind heute bestens digitalisiert, aber was dabei herauskommt, sind oft nur halbe Wahrheiten. Der Vortrag zeigt anhand einer realen Fallstudie, wie eine Bäckerei aufgehört hat, nach Gefühl zu steuern, ohne ein einziges System auszutauschen.

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Juliane Gorks

bimanu Cloud Solutions GmbH

Juliane Gorks arbeitet als im Customer Success bei bimanu Cloud Solution GmbH und bringt über 25 Jahre Erfahrung im B2B-Vertreib mit. Heute unterstützt sie Unternehmen dabei, das Potenzial ihrer Daten zu erkennen und gemeinsam mit Experten praxisnahe Lösungen zu entwickeln.

Artikel aus Mühle + Mischfutter

Die richtige Menge zur richtigen Zeit: Wie KI Umsatz steigert und Food Waste senkt

  • Ort: Vortragssaal, Roemerhaus der AGF

Zusammenfassung

Filialbetriebe stehen täglich vor demselben Zielkonflikt: Wird zu wenig gebacken, fehlen Ware und Umsatz. Wird zu viel gebacken, steigen die Abschriften. Bestellformulare und Excel-Listen stoßen dabei schnell an Grenzen, besonders bei großen Filialbetrieben mit mehreren Anlieferungen pro Tag oder bei zusätzlichen Kanälen wie der Instore-Belieferung im Lebensmittelhandel.

Der Vortrag zeigt aus Sicht von Anbieter und Anwender, wie eine KI-basierte Bestellprognose dieses Problem löst. Die KI berücksichtigt unter anderem Abverkaufshistorie, Wetter, Feiertage und Aktionen und erstellt daraus für jede Filiale und jeden Artikel einen Bestellvorschlag.

Im Mittelpunkt steht die Praxis der Feinbäckerei Ruch. Sie nutzt die Software seit 2022 an heute 135 Standorten: in ihren eigenen Filialen und an Instore-Standorten bei Aldi Nord. Das Bestellsystem ist an Kasse und Warenwirtschaft angebunden. Die Mitarbeitenden in den Filialen prüfen die Vorschläge und passen sie bei Bedarf an. Bereits in der Testphase lag die Prognosegenauigkeit bei 90 %, inzwischen bei 99,2 %. Die Ergebnisse:

Der Umsatz pro Filiale stieg im Schnitt um 4,1 %, das ergibt netto rund 8 € mehr pro Filiale und Tag. Die Abschriftenquote liegt mit 17,8 % unter dem Durchschnitt der foodforecast-Kunden, obwohl Aldi Nord eine Mindestretoure von 25 % verlangt. Besonders deutlich sanken die Abschriften bei margenstarken Warengruppen wie Torten und Kuchen.

Jan Philipp Gresens berichtet außerdem, wie die Einführung organisiert wurde: mit einer sechswöchigen Parallelphase aus manueller und KI-Bestellung, mit kleinen Schritten und mit viel Überzeugungsarbeit in den Filialen. Die Teilnehmenden erfahren, welche Voraussetzungen nötig sind, wo die Stolpersteine liegen und wie sich KI-Prognosen künftig auch für die Rohstoffdisposition nutzen lassen.

Außerdem zeigen die Referenten, wie der KI-Assistent ARTI die Arbeit mit den Daten vereinfacht: Statt sich durch Auswertungen zu klicken, stellt man Fragen zu Filialen, Artikeln und Prognosen und erhält auf Wunsch regelmäßige Analyseberichte per E-Mail. Bei der Feinbäckerei Ruch gehört ARTI bereits zum Alltag.

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Jan Brormann

Foodforecast Technologies GmbH

Jan Brormann ist Mitgründer und seit 2022 COO der Foodforecast Technologies GmbH aus Köln. Seinen beruflichen Werdegang begann der Wirtschaftsingenieur bei E.ON, wo er für die Skalierung digitaler Produkte verantwortlich war. Dort lernte er Justus Lauten kennen, mit dem er ein Start-up innerhalb des Konzerns aufbaute, bevor beide gemeinsam den Schritt zu foodforecast wagten. Heute verantwortet er die Skalierung und Vermarktung der KI-basierten Bestell- und Produktionsplanung, die an mehreren Tausend Standorten in Europa im Einsatz ist.

Jan Philipp Gresens

Foodforecast Technologies GmbH

Jan Philipp Gresens ist gemeinsam mit Thorsten Ruch Geschäftsführer der Feinbäckerei Ruch GmbH in Rosdorf bei Göttingen, eines 1905 gegründeten Familienunternehmens mit rund 700 Mitarbeitenden und etwa 80 eigenen Filialen. Schon 2021 erkannte Gresens, dass Excel-Listen für die Filialbestellung nicht mehr ausreichen, und führte 2022 als einer der ersten Kunden die KI-Bestellsoftware von foodforecast ein.

Artikel aus Mühle + Mischfutter

Einsatz von industrieller Bildverarbeitung und künstlicher Intelligenz zur automatischen Beurteilung der Porenverteilung von Krumenstrukturen

  • Ort: Vortragssaal, Roemerhaus der AGF

Zusammenfassung

Die Krumenstruktur ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal von Backwaren. Größe, Form und Verteilung der Poren beeinflussen das Erscheinungsbild und sind wichtige Indikatoren für die Beschaffenheit eines Produktes. Die Beurteilung erfolgt in der Praxis häufig visuell und ist damit von der Erfahrung und subjektiven Einschätzung des jeweiligen Prüfers abhängig. Moderne industrielle Bildverarbeitung bietet die Möglichkeit, Krumenstrukturen objektiv, reproduzierbar und anhand messbarer Kriterien zu charakterisieren.

Eine systematische Analyse der Krumenstruktur ermöglicht es, die Produktkonstanz über verschiedene Chargen, Schichten und Produktionslinien hinweg zu überwachen. Darüber hinaus lassen sich Veränderungen durch Rezepturanpassungen, Rohstoffwechsel oder Änderungen der Knet-, Gär- und Backprozesse erkennen und dokumentieren. Insbesondere bei der Entwicklung neuer Produkte und der Optimierung bestehender Herstellungsprozesse können objektive Messwerte eine wertvolle Grundlage für Qualitätsentscheidungen bilden.

Am Beispiel der Software Safe-Ident Cell wird gezeigt, wie sich die Porenstruktur einer Brotprobe automatisiert untersuchen lässt. Hierzu wird die vorbereitete Schnittfläche unter definierten Bedingungen aufgenommen und anschließend mittels Bildverarbeitung analysiert. Dabei werden zahlreiche Kenngrößen ermittelt, darunter Porenanzahl, mittlere Porengröße, Größenverteilung, Standardabweichung, Flächenanteil und Rundheit der Poren. Auch besonders große Poren können gesondert betrachtet werden. Die Ergebnisse werden in einem Qualitätsreport zusammengefasst und ermöglichen eine nachvollziehbare Bewertung und Dokumentation.

Klassische, regelbasierte Bildverarbeitungsverfahren bieten den Vorteil transparenter und physikalisch interpretierbarer Ergebnisse. Anhand festgelegter Grenzwerte lassen sich Qualitätskriterien eindeutig definieren und überprüfen. Allerdings stößt dieser Ansatz bei komplexen Krumenstrukturen an Grenzen. Unterschiedliche Brotsorten weisen teilweise völlig verschiedene, aber jeweils produkttypisch erwünschte Porenstrukturen auf.

Eine universelle Bewertung anhand einzelner Kennzahlen ist daher häufig nicht möglich.

Zudem können Mittelwerte und Flächenanteile die räumliche Verteilung der Poren und das visuelle Gesamterscheinungsbild nur unvollständig beschreiben.

Hier eröffnet der Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) zusätzliche Möglichkeiten. Anstatt sämtliche Qualitätsmerkmale und deren Zusammenhänge durch feste Regeln vorzugeben, kann ein KI-System anhand zuvor bewerteter Beispielbilder lernen, welche Strukturen den gewünschten Qualitätsanforderungen entsprechen. Dadurch lassen sich auch komplexe Kombinationen aus Porengröße, Form und Verteilung berücksichtigen.

Voraussetzung hierfür sind ausreichend repräsentative und fachlich korrekt bewertete Trainingsbilder.

Ein besonders vielversprechender Ansatz ist die Kombination beider Verfahren: Während die klassische Bildverarbeitung konkrete, nachvollziehbare Messwerte liefert, kann die KI eine ergänzende visuelle Gesamtbewertung und Einordnung in produktspezifische Qualitätsklassen übernehmen.

Das Ziel ist eine objektive, reproduzierbare und dokumentierbare Qualitätsbeurteilung der Krumenstruktur. Durch automatisierte Stichprobenkontrollen können Qualitätsabweichungen frühzeitig erkannt, Produktionsprozesse gezielt optimiert und die Produktqualität langfristig überwacht werden.

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Dr. Stephan Strelen

Strelen Control Systems GmbH

Dr. Stephan Strelen schloss 1994 sein Informatikstudium als Diplom-Informatiker ab und promovierte 2004 im Bereich der künstlichen Intelligenz mit Schwerpunkt auf intelligenten Methoden für mechatronische Systeme. Bereits im Rahmen seiner Promotion beschäftigte er sich mit KI-gestützten Verfahren zur Qualitätsbewertung industriell hergestellter Backwaren und zur Optimierung von Produktionsprozessen. Von 1991 bis 2006 war er in der Entwicklung von Maschinensteuerungen für die Back- und Süßwarenindustrie tätig. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit industrieller Bildverarbeitung, Automatisierung und künstlicher Intelligenz. Seine Arbeit umfasst unter anderem die optische Qualitätskontrolle von Lebensmitteln, die automatisierte Sortierung sowie die Entwicklung KI-basierter Inspektionssysteme. Heute ist Dr. Stephan Strelen Inhaber der Strelen Control Systems GmbH und entwickelt mit seinem Team innovative Lösungen für die industrielle Bildverarbeitung und automatisierte Qualitätskontrolle.

Aussteller

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