Mi 11.11. · 11:30 UhrläuftDie richtige Menge zur richtigen Zeit: Wie KI Umsatz steigert und Food Waste senktJan Brormann und Jan Philipp GresensFoodforecast Technologies GmbHMerkenMi 11.11. · 11:30–12:00Die richtige Menge zur richtigen Zeit: Wie KI Umsatz steigert und Food Waste senktOrt: Vortragssaal, Roemerhaus der AGFZusammenfassungFilialbetriebe stehen täglich vor demselben Zielkonflikt: Wird zu wenig gebacken, fehlen Ware und Umsatz. Wird zu viel gebacken, steigen die Abschriften. Bestellformulare und Excel-Listen stoßen dabei schnell an Grenzen, besonders bei großen Filialbetrieben mit mehreren Anlieferungen pro Tag oder bei zusätzlichen Kanälen wie der Instore-Belieferung im Lebensmittelhandel.Der Vortrag zeigt aus Sicht von Anbieter und Anwender, wie eine KI-basierte Bestellprognose dieses Problem löst. Die KI berücksichtigt unter anderem Abverkaufshistorie, Wetter, Feiertage und Aktionen und erstellt daraus für jede Filiale und jeden Artikel einen Bestellvorschlag.Im Mittelpunkt steht die Praxis der Feinbäckerei Ruch. Sie nutzt die Software seit 2022 an heute 135 Standorten: in ihren eigenen Filialen und an Instore-Standorten bei Aldi Nord. Das Bestellsystem ist an Kasse und Warenwirtschaft angebunden. Die Mitarbeitenden in den Filialen prüfen die Vorschläge und passen sie bei Bedarf an. Bereits in der Testphase lag die Prognosegenauigkeit bei 90 %, inzwischen bei 99,2 %. Die Ergebnisse:Der Umsatz pro Filiale stieg im Schnitt um 4,1 %, das ergibt netto rund 8 € mehr pro Filiale und Tag. Die Abschriftenquote liegt mit 17,8 % unter dem Durchschnitt der foodforecast-Kunden, obwohl Aldi Nord eine Mindestretoure von 25 % verlangt. Besonders deutlich sanken die Abschriften bei margenstarken Warengruppen wie Torten und Kuchen.Jan Philipp Gresens berichtet außerdem, wie die Einführung organisiert wurde: mit einer sechswöchigen Parallelphase aus manueller und KI-Bestellung, mit kleinen Schritten und mit viel Überzeugungsarbeit in den Filialen. Die Teilnehmenden erfahren, welche Voraussetzungen nötig sind, wo die Stolpersteine liegen und wie sich KI-Prognosen künftig auch für die Rohstoffdisposition nutzen lassen.Außerdem zeigen die Referenten, wie der KI-Assistent ARTI die Arbeit mit den Daten vereinfacht: Statt sich durch Auswertungen zu klicken, stellt man Fragen zu Filialen, Artikeln und Prognosen und erhält auf Wunsch regelmäßige Analyseberichte per E-Mail. Bei der Feinbäckerei Ruch gehört ARTI bereits zum Alltag.Quelle: AGF-Tagungsbroschüre ↗MerkenIn den KalenderKI-ChatLive-Transkript ↗Vortrag verpasst?TeilenKI-Chat zu diesem VortragFrage an den KI-ChatWorum geht es genau?Wer spricht hier?Welche Aussteller passen dazu?Ähnliche VorträgeJan BrormannFoodforecast Technologies GmbHJan Brormann ist Mitgründer und seit 2022 COO der Foodforecast Technologies GmbH aus Köln. Seinen beruflichen Werdegang begann der Wirtschaftsingenieur bei E.ON, wo er für die Skalierung digitaler Produkte verantwortlich war. Dort lernte er Justus Lauten kennen, mit dem er ein Start-up innerhalb des Konzerns aufbaute, bevor beide gemeinsam den Schritt zu foodforecast wagten. Heute verantwortet er die Skalierung und Vermarktung der KI-basierten Bestell- und Produktionsplanung, die an mehreren Tausend Standorten in Europa im Einsatz ist.ReferentenprofilQuelle: Tagungsbroschüre, S. 35 ↗Jan Philipp GresensFoodforecast Technologies GmbHJan Philipp Gresens ist gemeinsam mit Thorsten Ruch Geschäftsführer der Feinbäckerei Ruch GmbH in Rosdorf bei Göttingen, eines 1905 gegründeten Familienunternehmens mit rund 700 Mitarbeitenden und etwa 80 eigenen Filialen. Schon 2021 erkannte Gresens, dass Excel-Listen für die Filialbestellung nicht mehr ausreichen, und führte 2022 als einer der ersten Kunden die KI-Bestellsoftware von foodforecast ein.ReferentenprofilQuelle: Tagungsbroschüre, S. 35 ↗Artikel aus Mühle + MischfutterSAVE FOOD auf der interpack 2026Betriebsführung↗
Mi 11.11. · 11:30–12:00Die richtige Menge zur richtigen Zeit: Wie KI Umsatz steigert und Food Waste senktOrt: Vortragssaal, Roemerhaus der AGFZusammenfassungFilialbetriebe stehen täglich vor demselben Zielkonflikt: Wird zu wenig gebacken, fehlen Ware und Umsatz. Wird zu viel gebacken, steigen die Abschriften. Bestellformulare und Excel-Listen stoßen dabei schnell an Grenzen, besonders bei großen Filialbetrieben mit mehreren Anlieferungen pro Tag oder bei zusätzlichen Kanälen wie der Instore-Belieferung im Lebensmittelhandel.Der Vortrag zeigt aus Sicht von Anbieter und Anwender, wie eine KI-basierte Bestellprognose dieses Problem löst. Die KI berücksichtigt unter anderem Abverkaufshistorie, Wetter, Feiertage und Aktionen und erstellt daraus für jede Filiale und jeden Artikel einen Bestellvorschlag.Im Mittelpunkt steht die Praxis der Feinbäckerei Ruch. Sie nutzt die Software seit 2022 an heute 135 Standorten: in ihren eigenen Filialen und an Instore-Standorten bei Aldi Nord. Das Bestellsystem ist an Kasse und Warenwirtschaft angebunden. Die Mitarbeitenden in den Filialen prüfen die Vorschläge und passen sie bei Bedarf an. Bereits in der Testphase lag die Prognosegenauigkeit bei 90 %, inzwischen bei 99,2 %. Die Ergebnisse:Der Umsatz pro Filiale stieg im Schnitt um 4,1 %, das ergibt netto rund 8 € mehr pro Filiale und Tag. Die Abschriftenquote liegt mit 17,8 % unter dem Durchschnitt der foodforecast-Kunden, obwohl Aldi Nord eine Mindestretoure von 25 % verlangt. Besonders deutlich sanken die Abschriften bei margenstarken Warengruppen wie Torten und Kuchen.Jan Philipp Gresens berichtet außerdem, wie die Einführung organisiert wurde: mit einer sechswöchigen Parallelphase aus manueller und KI-Bestellung, mit kleinen Schritten und mit viel Überzeugungsarbeit in den Filialen. Die Teilnehmenden erfahren, welche Voraussetzungen nötig sind, wo die Stolpersteine liegen und wie sich KI-Prognosen künftig auch für die Rohstoffdisposition nutzen lassen.Außerdem zeigen die Referenten, wie der KI-Assistent ARTI die Arbeit mit den Daten vereinfacht: Statt sich durch Auswertungen zu klicken, stellt man Fragen zu Filialen, Artikeln und Prognosen und erhält auf Wunsch regelmäßige Analyseberichte per E-Mail. Bei der Feinbäckerei Ruch gehört ARTI bereits zum Alltag.Quelle: AGF-Tagungsbroschüre ↗MerkenIn den KalenderKI-ChatLive-Transkript ↗Vortrag verpasst?TeilenKI-Chat zu diesem VortragFrage an den KI-ChatWorum geht es genau?Wer spricht hier?Welche Aussteller passen dazu?Ähnliche VorträgeJan BrormannFoodforecast Technologies GmbHJan Brormann ist Mitgründer und seit 2022 COO der Foodforecast Technologies GmbH aus Köln. Seinen beruflichen Werdegang begann der Wirtschaftsingenieur bei E.ON, wo er für die Skalierung digitaler Produkte verantwortlich war. Dort lernte er Justus Lauten kennen, mit dem er ein Start-up innerhalb des Konzerns aufbaute, bevor beide gemeinsam den Schritt zu foodforecast wagten. Heute verantwortet er die Skalierung und Vermarktung der KI-basierten Bestell- und Produktionsplanung, die an mehreren Tausend Standorten in Europa im Einsatz ist.ReferentenprofilQuelle: Tagungsbroschüre, S. 35 ↗Jan Philipp GresensFoodforecast Technologies GmbHJan Philipp Gresens ist gemeinsam mit Thorsten Ruch Geschäftsführer der Feinbäckerei Ruch GmbH in Rosdorf bei Göttingen, eines 1905 gegründeten Familienunternehmens mit rund 700 Mitarbeitenden und etwa 80 eigenen Filialen. Schon 2021 erkannte Gresens, dass Excel-Listen für die Filialbestellung nicht mehr ausreichen, und führte 2022 als einer der ersten Kunden die KI-Bestellsoftware von foodforecast ein.ReferentenprofilQuelle: Tagungsbroschüre, S. 35 ↗Artikel aus Mühle + MischfutterSAVE FOOD auf der interpack 2026Betriebsführung↗
SAVE FOOD auf der interpack 2026 ↗Die Meldung kündigt Expertengespräche zu Verpackungen und der Verringerung von Lebensmittelverlusten an.